
Das Bundesprogramm XENOS integriert Aktivitäten gegen Diskriminierung, Fremdenfeindlichkeit und Rechtsextremismus in arbeitsmarktbezogenen Maßnahmen an der Schnittstelle zwischen (Berufs-)Schule, Ausbildung und Arbeitswelt. Abgeleitet vom altgriechischen xénos - der Fremde, der Gastfreund - steht der Name des Programms für Toleranz, Weltoffenheit und zivilgesellschaftliches Engagement.
XENOS ist Teil des Nationalen Integrationsplans der Bundesregierung und wird durch das Bundesministerium für Arbeit und Soziales und den Europäischen Sozialfonds gefördert. XENOS setzt die beiden erfolgreichen Vorgängerprogramme bis 2014 fort. Ziel des Programms ist es, unter Anwendung bereits erprobter und bewährter Konzepte und Methoden praxisbezogene Lösungsansätze für die lokalen und regionalen Problemlagen zu entwickeln.
XENOS gliedert sich in drei Programme mit jeweils spezifischen Zielgruppen und Aktivitäten:
Das Hauptprogramm „Integration und Vielfalt" hat das Ziel, Demokratiebewusstsein und Toleranz zu stärken und Fremdenfeindlichkeit und Rassismus abzubauen. Im Mittelpunkt stehen präventive Maßnahmen gegen Ausgrenzung und Diskriminierung von jungen Menschen mit Migrationshintergrund auf dem Arbeitsmarkt und in der Gesellschaft. Die erste Förderrunde wird 2012 beendet. Das Programm wird bundesweit evaluiert, ein Zwischenbericht der Evaluation mit dem Stand von Mai 2011 ist hier erhältlich. Aufbauend auf den Empfehlungen der Evaluation wurde das Programm für die zweite Förderrunde von 2012 bis 2014 teilweise umstrukturiert. Die Programmbeschreibung der zweiten Förderrunde finden Sie hier.
Das Sonderprogramm "Bleibeberechtigte und Flüchtlinge" fördert Netzwerke auf lokaler und regionaler Ebene unter Einbezug der Arbeitsgemeinschaften (ArGen) und der zugelassenen kommunalen Träger. Ziel der Netzwerkarbeit ist, in Zusammenarbeit von miteinander vernetzten Beratungsstellen und Unternehmen Berufsqualifizierungen zu ermöglichen, die in eine dauerhafte Erwerbstätigkeit möglichst vieler Bleibeberechtigter und Flüchtlinge münden.
"Ausstieg zum Einstieg" heißt das zweite Sonderprogramm, welches sich auf junge Menschen in der rechten politischen Szene konzentriert, die dieses Umfeld verlassen möchten. Unterstützt werden neue Ideen und Ansätze von Initiativen, Projekten und Vereinen, die den Ausstieg junger Menschen aus dem rechten Umfeld mit dem Einstieg in Arbeit verknüpfen.






