Der Fachartikel bietet eine kritische Bestandsaufnahme von Diskussion und Praxis zum Thema „Interkulturelle Öffnung“ in der Verwaltung. Weiterhin nimmt er das weithin anerkannte Paradigma (s. Integrationsplan) auf, notiert die inflationäre Begriffsverwendung und stellt fest, dass es jenseits politisch-pädagogischer Korrektheit noch häufig in der Praxis wie auch bei vielen Qualifizierungsangeboten zum Thema „interkulturelle Kompetenz“ an fachlicher Fundiertheit mangele oder gar eine künstliche Ethnisierung stattfinde, in dem Zugewanderte als Fremde, nicht als integraler Teil der Einwanderungsgesellschaft angesehen würden. Von Tatiana Lima Curvello: http://www.bpb.de/themen/W2GWPY,1,0,Interkulturelle_%D6ffnung.html
Siehe auch den ausführlicheren Beitrag der Autorin „Für einen Paradigmenwechsel in der Praxis der Interkulturellen Bildung“ in: Frank Gesemann, Roland Roth (Hrsg.) Lokale Integrationspolitik in der Einwanderungsgesellschaft Berlin, 2009 (lesenswerter Sammelband, der aktuelle wissenschaftliche Beiträge rund um das Thema beinhaltet)





