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Berliner XENOS-Projekte S-Bahn-Berlin: Aktion gegen Hass und Gewalt

S-Bahn-Berlin: Aktion gegen Hass und Gewalt

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Ziel des Projektes ist es, die Mitarbeiter der S-Bahn zum Umgang mit Interkulturalität zu befähigen und Rassismus im Kundenkontakt abzubauen.

Das Projektvorhaben umfasst die Qualifizierung von MitarbeiterInnen eines Berliner Dienstleistungsunternehmens des ÖPNV. Besonders in der Dienstleistungsbranche, in der reger Kundenkontakt herrscht, ist interkulturelle Kompetenz sowie die Bekämpfung von Fremdenfeindlichkeit von großer Bedeutung. Sollte dies nicht nachhaltig genug erfolgen droht der Verlust von KundInnen, die eigene Geschäftsgrundlage ist gefährdet.

Die MitarbeiterInnen der S-Bahn kommen selbst aus unterschiedlichen Kulturkreisen und können durch ihr Verhalten wesentlich zur Verbesserung der interkulturellen Kommunikation beitragen. Dabei gilt es auch die eigenen Vorurteile zu überwinden und durch das Sichtbarmachen einer positiven Außenwirkung zur Verbesserung der Kommunikation und Gewaltprävention beizutragen.

Geschult werden folgende Mitarbeitergruppen der S-Bahn: Aufsichtspersonal, Kundenbetreuer im Nahverkehr ca. 500, Triebfahrzeugführer ca. 900, Führungskräfte ca. 50.

Folgende Ziele sollen nach den Trainings erreicht werden: TeilnehmerInnen sollen ihre kulturelle Sozialisation reflektieren, eigene Wertestandpunkte überprüfen, eigene Vorurteile überprüfen und überwinden, weltoffen kultureller Vielfalt begegnen, Diskriminierung erkennen, Verhaltensweisen entwickeln um deeskalierend bei gefährlichen Konfliktsituationen einzuwirken und Kenntnisse möglicher Handlungsweisen erwerben, wenn Situationen sich gefährlich zuspitzen. Den Führungskräften sollen die Konfliktsituationen im Arbeitsprozess aufgezeigt werden, damit sie Rahmenbedingungen für die MitarbeiterInnen schaffen können, die die Bekämpfung von fremdenfeindlichem Verhalten optimal unterstützen und fördern. Im Rahmen der Kooperation mit zwei Berliner Schulen sind außerdem Projekte geplant, die die interkulturelle Kommunikation und die Zivilcourage der SchülerInnen gegen Hass und Gewalt fördern. Die SchülerInnen werden zu diesen Themen sensibilisiert und sollen durch öffentlichkeitswirksame Aktionen (möglich sind Plakataktion, Sportwettkampf) sich nach außen dieser Problematik stellen. Die genauen Aktionen werden innerhalb von Projekten mit den SchülerInnen entwickelt.


Kontakt

Träger: DB Mobility Logistics AG, DB Training, Learning & Consulting

Projektleitung: Herr Heino Bittner

Mail: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.

Web: www.db-training.de
Zuletzt aktualisiert am Donnerstag, den 29. März 2012 um 12:27 Uhr  

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