Das Projekt beabsichtigt die Integration benachteiligter Jugendlicher in den Arbeitsmarkt zu verbessern - dazu setzt es auf die Einzelberatung und Begleitung beim Übergang vom zweiten Arbeitsmarkt bwz. der Erwerbslosigkeit in reguläre Ausbildung/Beschäftigung/ Qualifizierung.
Der konkrete Beitrag des Projektes besteht darin, benachteiligten Jugendlichen, die sich in verschiedenen berufsorientierenden bzw. berufsvorbereitenden Maßnahmen bzw. in anderen Maßnahmen des zweiten Arbeitsmarktes befinden, auf den Übergang in ein weiterführendes Bildungs-, Ausbildungs- oder Qualifizierungsangebot bzw. in eine reguläre Beschäftigung am ersten Arbeitsmarkt vorzubereiten, gemeinsam ein geeignetes Anschlussangebot auszuwählen und die Jugendlichen auch nach erfolgtem Übergang in das weiterführende Angebot sozialpädagogisch zu begleiten, um die Abbrecherquote signifikant zu senken. Damit wird erreicht, dass die Quote derjenigen, die danach einen berufsqualifizierenden Abschluss erlangen, kontinuierlich steigt, und die bisher äußerst mangelhafte Integration von benachteiligten Jugendlichen in den Arbeits- bzw. Ausbildungsmarkt verbessert wird, womit auch der wesentliche Schritt zu stärkerer gesamtgesellschaftlicher Teilhabe vollzogen wird.
Neben dieser teilnehmerorientierten Zielstellung ist eine wesentliche Erfolgsbedingung auch die erfolgreiche Ansprache von Multiplikatoren vor Ort. Diese sollen im Bereich der verschiedenen Bildungs- und Ausbildungsträger, der lokalen/ regionalen Ökonomie und ihren Interessenvertretungen sowie der öffentlichen Verwaltung gezielt angesprochen und für die Belange der benachteiligten Jugendlichen sensibilisiert werden. Nur durch die damit mögliche Vernetzung und Qualifizierung (Stichwort: Diversity-Management) der verschiedenen Multiplikatoren können die Voraussetzungen für die bessere Integration der benachteiligten Jugendlichen geschaffen werden. Angestrebt wird die Etablierung eines Netzwerks von Kooperationspartnern, die im Hinblick auf die berufliche Integration von benachteiligten Jugendlichen zusammenarbeiten und die Arbeitgeber in der lokalen/regionalen Ökonomie für die berufliche Integration der benachteiligten Jugendlichen gewinnen. Das Multiplikatorennetzwerk soll dabei v.a. auf die Verbesserung der interkulturellen Kompetenzen der Vertreter der lokalen/ regionalen Ökonomie als auch auf deren bessere Information bezüglich der Fördermöglichkeiten für die Beschäftigung von benachteiligten Jugendlichen hinwirken.
Zusammen mit den Multiplikatoren sollen zudem Ideen entwickelt und umgesetzt werden, die bei potenziellen Arbeitgebern eine größere Bereitschaft herstellen, auch benachteiligten Jugendlichen eine Chance einzuräumen. Hierzu bedarf es einer umfangreichen Öffentlichkeits- und Aufklärungsarbeit, da nicht ohne weiteres vorausgesetzt werden kann, dass sich potenzielle Arbeitgeber von benachteiligten Jugendlichen angesichts einer schwierigen wirtschaftlichen Situation und eines in Berlin immer noch hervorragenden Angebots an qualifizierten Fachkräften für Fragen des Diversity Managements und der interkulturellen Öffnung der lokalen und regionalen Wirtschaft interessieren.
Kontakt
Träger: Hedwig-Wachenheim-Gesellschaft e.V.
Projektkoordination: Herr Robert Schwind
Mail: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.
Das Projekt im Web: www.fk-connect.de
Der Träger im Web: www.diehedwig.org



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