Ziel des GründerInnenCamps (GIC) ist die Mobilisierung und Motivation junger Migrant/innen berufliche Selbstständigkeit als Alternative zur Arbeitslosigkeit wahrzunehmen; die Förderung interkultureller Bildung und Begegnungen, sowie die Entwicklung neuer Modelle der Berufsvorbereitung.
Das GIC mobilisiert und motiviert junge Menschen zwischen 17 und 27 aus allen Kulturen berufliche Selbstständigkeit als Alternative zur Arbeitslosigkeit wahrzunehmen. Es fördert interkulturelle Bildung und Begegnungen über das gemeinsame Arbeiten und Lernen. Das GIC bietet zwei Bausteine: Den Inkubator und das Kreativlabor.
Im Kreativlabor entwickeln Jugendliche eigene Geschäftsideen und setzen Teilaspekte der Realisierung kreativ um. Hierbei beschäftigen sie sich mit ihren berufliche Perspektiven und Kompetenzen und lernen spielerisch die Bausteine und Fragestellungen einer Gründungsvorbereitung kennen. Das Kreativlabor wird von Schulen, Bildungsträgern und Jugendeinrichtungen gebucht. An fünf Tagen finden Workshops statt, in denen die Jugendlichen auf Entdeckungstour in ihrem Kiez gehen, Marktnischen aufspüren, sich in der Rolle von Geschäftsleuten in respektvollem Verhalten üben, Ideen entwickeln und diese medial umsetzen und präsentieren.
Im Inkubator treffen sich junge Männer und Frauen, die sich für das Thema berufliche Selbstständigkeit interessieren und ausprobieren wollen, ob ihre Ideen funktionieren oder sich gezielt auf ihre Gründung vorbereiten. Parallel können 16 Jugendliche im Inkubator arbeiten und dort sechs Monate verbleiben. Neben der persönlichen Beratung gibt es ein fortlaufendes, praxisnahes Workshopangebot, in das die Teilnehmenden jederzeit einsteigen können. Im Inkubator finden sie einen Büroplatz vor, den sie als Geschäftsadresse angeben, und zum Arbeiten, Lernen und Empfangen von Geschäftspartner/innen und Kund/innen nutzen können. Mit Geld aus einem Experimentierfonds werden kleinere Anschaffungen gemacht. Dies ermöglicht den Teilnehmenden bereits während ihrer Zeit im Projekt wirtschaftlich tätig zu werden und ihre Idee auf zu erproben. Ihre praktischen Erfahrungen fließen wiederum in die Ausgestaltung der Workshops und der Beratung ein.
Die Erfahrungen des GIC sollen Politik, Verwaltung und die Öffentlichkeit sensibilisieren für die Potenziale junger MigrantInnen, Anregung geben für die Entwicklung neuer Modelle der Berufsvorbereitung und der Veränderung von Curricula in Schule und Ausbildung, die die Doppelqualifikationen für abhängige und selbstständige Beschäftigung beinhaltet und zu einer Anpassung der Förderpraxis führt.
Kontakt
Träger: LOK e.V.
Projektleitung: Maria Kiczka-Halit
Mail: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.
Das Projekt im Web: www.gic-berlin.net
Der Träger im Web: www.lok-berlin.de
Medien/Links
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Selbstgedrehtes Handyvideo der TeilnehmerInnen
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Videointerview mit einem Berater des GIC
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Das GIC im Portrait



GIC - Das GründerInnenCamp

