Das Projekt INTERMEDIA - ein Beitrag zur schulischen Bildung - möchte die Bildungs- und Berufschancen benachteiligter Jugendlicher durch eine vertiefte Berufsorientierung erhöhen.
Dabei wird mit dem Aufbau und der Durchführung eines modularisierten Qualifizierungsmodells gearbeitet. In ergebnisorientierten Modulen werden grundlegende Prozesse der Mediengestaltung vermittelt. Anwendungsbezogene IT-Kenntnisse und aktive Medienarbeit werden als Basisqualifikationen für Schülerinnen und Schüler anerkannt und umgesetzt. Durch das Selbstlernverfahren in der Mediennutzung wird die Persönlichkeitsentwicklung von Jugendlichen begleitet. Die Berufssensibilisierung wird in dem Projekt besonders über die Produktion von Videomagazinen zu unterschiedlichen Berufsbildern hergestellt. Die Schüler besuchen als Drehteam nach dem Vorbild einer Fernsehproduktionsfirma Betriebe und Institutionen und führen dort selbst vorbereitete Interviews und übernehmen dort Außen- und Innenaufnahmen. Begleitend dazu führen die Schüler themenbezogen Strasseninterviews zu gesellschaftlich relevanten Fragen durch. So funktioniert das Projekt auf mehreren Ebenen: Erweiterung des Horizonts in Bezug auf die Berufswahl (Praktikabörse) - neben technischer Qualifizierung geht es auch immer um die persönliche Positionierung der Jugendlichen. Respektvoller, professioneller Umgang mit TeamkollegInnen und InterviewpartnerInnen wird ebenso erlernt und trainiert, wie die Formulierung von Standpunkten und die die Diskussionsbereitschaft innerhalb unterschiedlicher Meinungsspektren. Der Aufbau einer Schülerfirma Foto/Video soll eine kontinuierliche Begleitung gewährleisten.
Kontakt
Träger: Formatwechsel - Medienwerkstatt e.V.
Projektleitung: Frau Ingrid Macziey
Mail: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.
Das Projekt im Web
Der Träger im Web: www.formatwechsel-berlin.de



Intermedia - ein Beitrag zur schulischen Bildung

