FESTIWALLA. Ein Jugendtheaterfestival von Jugendlichen für Jugendliche im Haus der Kulturen der Welt. 20. – 22. Oktober 2011
Das FESTIWALLA wird weitgehend selbstständig von Jugendlichen zwischen 14-25 Jahren organisiert, ausgerichtet und bespielt. Gemeinsam mit den Mitarbeiter_innen des XENOS-Projektes JugendtheaterBüro Berlin (JTB) bilden wir ein gleichberechtigtes Team. Gemeinsam sind wir verantwortlich für die Bereiche Ensemble, Maske, Requisite, Licht, Ton, Film, Öffentlichkeitsarbeit und Planung.
Im Rahmen des FESTIWALLA kommt inhaltlich zusammen, was das JTB in den letzten drei Jahren erarbeitet hat. Themen wie Identität, Beruf und Berufung, Hass und Liebe, lokale und globale Konflikten, aber vor allem alles rund um unsere ZUGANGS Kampagne KulTür auf!, die für mehr Zugangsrechte von benachteiligte Jugendlichen im künstlerischen Bereich steht.

Das Festivalvorhaben verbindet verschiedene stilistische und künstlerische Ausdrucksformen wie Schauspiel, Tanz, Musik, Street-Performances, Ausstellungen, Installationen, Filme, Diskussionsforen und Workshops. Es schlägt eine Brücke zwischen der `Welt des Theaters und der Künste’ und der `Welt´ der Jugendlichen. Es nutzt Kunst als Kommunikationsmittel und Vermittlungsinstrument.
Mit dem FESTIWALLA schaffen sich Jugendliche aus sozialen ‚Brennpunkten‘ – über die sonst immer nur (negativ) berichtet wird – in Eigenregie einen öffentlichen Raum und eine Bühne für ihre Anliegen. Zentral ist dabei das Empowerment dieser Jugendlichen, ihnen einen ZUGANG zu den “etablierten” Kulturbetrieben schaffen.
Das FESTIWALLA – ein Jugendtheaterfestival:
- Zwischen Straßenfest und Kulturereignis.
- Zwischen Party und Jugendkongress.
- Ein Lob an die Briccolage der Straßenkultur(en) und ein Rendezvous mit dem Kulturbetrieb.
- Ein Ereignis das provozieren und überzeugen will.
- Gegen die mediale Dämonisierung der Jugend von heute, als Forum für Geschichten aus den globalen und lokalen, den seelischen und den materiellen Brennpunkten der Jugendlichen. Social Networking live, statt Vereinzelung und Verzweiflung, inter-aktive politische Bildung statt frontaler Unterricht und
- Autoorganisation statt Therapie.
Das FESTIWALLA ist eine Möglichkeit der Begegnung zwischen marginalisierten Jugendlichen, der breiten Öffentlichkeit und den Kulturbetrieben.





