Unabhängig voneinander sind Personen beider Gruppen nachweisbar überproportional von Arbeitslosigkeit betroffen. Menschen, bei denen jedoch die Eigenschaften Migrationshintergrund und Behinderung zusammentreffen, erfahren überproportional häufig Diskriminierungen auf individueller, struktureller und institutioneller Ebene. Sofern die betroffenen Menschen über-haupt wahrgenommen werden, werden sie immer noch eher als gesellschaftlicher Kostenfaktor und „Problem“ angesehen.
Auf unserer Tagung wollen wir daher fragen:
Welche Erfahrungen mit der Beschäftigung von Menschen mit Migrationshintergrund und Behinderung liegen in Deutschland vor? Welche Zugangsprobleme zu Arbeit und Beschäftigung lassen sich beobachten und welche strukturellen Barrieren gibt es? Haben Menschen mit einem Migrationshintergrund und einer Behinderung besondere Bedarfe? Wie kann die Teilhabe am Arbeitsleben für diesen Personenkreis gezielt und wirkungsorientiert unterstützt werden und was bedeutet dies für staatliches und institutionelles Handeln?
Die Veranstaltung wird aus ESF-Projektmitteln des Xenos-Projekts Job-InforM und Mitteln der Friedrich-Ebert-Stiftung finanziert.
WANN: Mittwoch, 29.02.2012, 09:00 – 17:00 Uhr
WO: Friedrich-Ebert-Stiftung, Haus 2
Hiroshimastraße 28
10785 Berlin
WIE: Anmeldung über: Friedrich Ebert Stiftung / StadtImpuls GmbH
Ansprechpartnerin: Constanze Yakar
Tel.: (030) 26935-7304
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Es wird keine Teilnahmegebühr erhoben.
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